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Review: Astro Bot ist PlayStation-Charme in Perfektion

Nach dem Fiasko von Concord kehrt Sony mit Astro Bot triumphal zurück und liefert einen der besten 3D-Plattformer überhaupt ab. Der PS5-exklusive Titel feiert die 30-jährige PlayStation-Geschichte in einem unterhaltsamen Singleplayer-Abenteuer – ohne Mikrotransaktionen, Open-World-Elemente oder komplexe Storys.
Astro Bot orientiert sich stark an den erfolgreichen Nintendo-Plattformern wie Super Mario Galaxy und Odyssey. Die Level sind kreativ und größtenteils linear aufgebaut, mit einigen kleinen offenen Bereichen. Die Steuerung ist simpel und effizient: Doppelsprung, kurzer Gleitflug und einfache Angriffe stehen im Fokus.
Obwohl Astro Bot auf den ersten Blick kinderfreundlich wirkt, gibt es für Veteranen viele versteckte Referenzen zu klassischen PlayStation-Spielen. Besondere Highlights sind Level, die von beliebten Sony-Spielen inspiriert sind – wie God of War oder Uncharted. Doch vor allem zwei Levels, basierend auf alten, fast vergessenen Sony-Franchises, stechen heraus und lassen die Spieler in nostalgischen Erinnerungen schwelgen.
Die Charakter-Cameos, bei denen Roboter als Figuren aus anderen Spielen auftreten, sind charmant, aber auch etwas unbefriedigend. Viele Charaktere werden nie beim Namen genannt und wirken dadurch weniger bedeutend, obwohl sie als Belohnungen für erfolgreiches Abschließen von Levels dienen.
Astro Bot punktet nicht nur mit präzisem Gameplay, sondern beeindruckt auch durch exzellentes Audio- und Force-Feedback-Design. Diese technischen Aspekte übertreffen sogar die Qualität, die auf der Nintendo Switch möglich ist. Leider ist das eigentliche Plattforming eher einfach gehalten, was ambitionierte Spieler etwas unterfordert.
Trotz kleinerer Mängel setzt Astro Bot neue Maßstäbe für moderne Plattformer und zeigt, dass Sony immer noch erstklassige Einzelspielererlebnisse liefern kann. Ein Muss für Fans der PlayStation-Geschichte und Liebhaber klassischer 3D-Plattform-Spiele.

