Google hat am 6. Juni 2026 ein kleines, aber sichtbares Update für die Gemini‑Erfahrung auf Android gestartet, und die Make.com‑Release‑Notes vom 6. Juni nennen eine konkrete Deadline für mehrere Claude‑Modelle. Kurz: Gemini bekommt Dynamic Color im Overlay (stabile Google‑App v17.28) plus das neue "Screen content" Werkzeug, während Integrations‑Tools wie Make auf bevorstehende Claude‑Deprecations am 15. Juni 2026 vorbereiten.

Gemini‑Overlay: Dynamic Color in Google App v17.28 (6. Juni 2026)
Das Overlay, das beim Zugriff auf Gemini von vielen Android‑Systemen aufpoppt, nutzt jetzt Dynamic Color, am auffälligsten im Dunkelmodus. Textfeld, Chips und das Menü nehmen systemfarbene Tints an, die Oberfläche wirkt dadurch stärker integriert. Gleichzeitig wurde die Option "Screen content" in die Hauptauswahl (Carousel) verschoben, so dass man den aktuellen Bildschirm als Eingabe schneller hinzufügen kann. Rollout wurde auf stabile Nutzer mit Google‑App v17.28 ausgeweitet, bei Problemen hilft ein Force‑Stop der App.
Sichtbarste Änderung: theming in Dunkelmodus.
Neues Werkzeug: "Screen content" in Carousel.
Verteilung: stabile Channel, Google‑App v17.28 (6. Juni 2026).
Make.com Release Notes (6. Juni 2026): Claude‑Deprecation am 15. Juni 2026 und GPT‑5.2‑Support
Make.com hat seine Release‑Notes am 6. Juni aktualisiert. Wichtige Punkte für Automatisierer und Integratoren:
Datum | Ereignis |
|---|---|
6. Juni 2026 | Make‑Release Notes aktualisiert (Einträge zu Claude, GPT‑5.2, Gemini‑Module) |
15. Juni 2026 | Geplante Deprecation: Claude Sonnet 4 und Claude Opus 4 (Hinweise in Make zu Alternativen) |
Make nennt konkret, dass Claude Sonnet 4 und Claude Opus 4 am 15. Juni 2026 auslaufen sollen und dass Nutzer ihre Szenarien prüfen sollten. Gleichzeitig listet Make neuen Support für OpenAI GPT‑5.2 sowie aktualisierte Module für Anthropic Claude, Figma, Canva und Google Gemini AI, was für viele Automatisierungen direkte Auswirkungen haben wird.
Die Kombination aus Googles UI‑Feinheiten bei Gemini und den Integrations‑Hinweisen von Make zeigt: der Markt liefert kleine, aber operationell relevante Änderungen, nicht nur große Modell‑Releases.

