Hier ist die Zusammenfassung des heise-Artikels über die Forderungen von Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) zu Rechenzentren:

  • Kernanliegen: Wegen des enormen Ressourcenhungers von KI-Rechenzentren (hoher Strom-, Wasser- und Flächenbedarf) fordert Umweltminister Carsten Schneider strengere Nachhaltigkeits- und Beteiligungsregeln, um gesellschaftliche Akzeptanz zu sichern und Konflikte wie in den USA zu vermeiden.

  • Mehr Transparenz: Die bisherigen Verbrauchsdaten und Berichte (z. B. über das BAFA) gelten dem Umweltministerium teils als unklar und unzuverlässig; gefordert werden verlässlichere Analysen über den gesamten Lebenszyklus eines Rechenzentrums.

  • Effizienz vs. Kosten: Während strengere Vorgaben (wie die PUE- und WUE-Grenzwerte zur Energie- und Wassereffizienz) und teure Kühltechniken den Betreibern zu weit gehen und Deutschland als Standort gefährden könnten, gibt es im Bund (z. B. Wirtschafts- und Digitalministerium) unterschiedliche Prioritäten.

  • Mehrwert für Kommunen: Schneider schlägt vor, dass Rechenzentren ihre Abwärme kostenlos in kommunale Wärmenetze einspeisen sollten. Zudem unterstützt er eine Anpassung der Gewerbesteuer, damit nicht nur der Firmensitz, sondern auch der konkrete Standort des Rechenzentrums profitiert.