
Wasser ist in Dune: Awakening genauso überlebenswichtig wie in der Welt von Arrakis selbst. Schon zu Beginn des Spiels wirst du feststellen: Ohne regelmäßige Flüssigkeitszufuhr sinkt dein Wasserbalken auf der linken Bildschirmseite rasant – und wer zu lange in der Sonne bleibt, fällt irgendwann einfach um. Aber selbst wenn du ausreichend Wasser zum Überleben hast, musst du immer wieder entscheiden, ob du es trinkst oder fürs Crafting nutzt.
Zum Glück gibt es im Spiel mehrere Möglichkeiten, an Wasser zu kommen. Hier zeige ich dir, welche Methoden am besten funktionieren – je nachdem, in welcher Spielphase du dich befindest.
Frühes Spiel: Tautropfen von Blumen trinken
Der Klassiker für den Start: Du findest in bestimmten Gebieten Blütenpflanzen, von denen du Tau aufsammeln kannst. Gerade im Startgebiet, dem Hagga-Becken, solltest du gut die Augen offenhalten – die Pflanzen wachsen meist an Felsformationen, besonders an Kanten und Kreuzungen. Hast du eine Stelle mit vielen Blüten gefunden, lohnt es sich, dort dein erstes Basislager aufzubauen. Diese Methode ist zwar simpel und nicht sonderlich effektiv, hilft dir aber gut durch die ersten Spielstunden.
Früh bis Mitte: Blut extrahieren und aufbereiten
Sobald du dein erstes Basislager errichtet und einige Tutorials abgeschlossen hast, kannst du einen Blutextraktor Mk1 und einen Blutreiniger herstellen. Mit dem Extraktor ziehst du deinen besiegten Feinden bis zu 1.000 ml Blut ab und füllst es in sogenannte Blutbeutel (max. 3.000 ml pro Beutel).
Zurück in deiner Basis kannst du die Blutbeutel in den Reiniger werfen und daraus trinkbares Wasser gewinnen. Im Notfall kannst du das Blut auch direkt trinken – aber das ist weder besonders effektiv noch besonders appetitlich. Diese Methode ist über weite Strecken des Spiels eine recht verlässliche Wasserquelle, auch weil du später bessere Versionen der Extraktoren und Reiniger freischalten kannst. Einziger Nachteil: Die Beutel brauchen ziemlich viel Inventarplatz.
Früh bis Mitte: Schluck aus dem Stillsuit
Nach den „Prüfungen von Aql“ erhältst du deinen ersten Stillsuit – den klassischen Wüstenanzug der Fremen. Dieser sammelt über die Zeit geringe Mengen Wasser in einem kleinen Reservoir. Wenn sich neben deinem Wasserbalken eine schmale Leiste füllt, kannst du per Tastendruck einen kleinen Schluck nehmen.
Der Anzug schützt dich gut vor Hitze und reduziert so deinen Wasserverbrauch in der Sonne. Im Kampf ist er allerdings keine gute Wahl, denn seine Schutzwerte sind miserabel. Wer lieber erkundet statt kämpft, wird mit dem Stillsuit aber durchaus glücklich – auch wenn das Nachfüllen des Wassers extrem langsam vonstattengeht.
Mitte bis Ende: Tauerntesicheln, Literjons und Zisternen
Mit fortschreitender Spielzeit kannst du dir bessere Werkzeuge zum Sammeln von Wasser zulegen. Die Tauerntesichel (auch Dew Reaper genannt) ist ideal für das Sammeln von Blütentau während der Nachtstunden. Noch effizienter wird das Ganze in Kombination mit Literjons – Flaschen, die größere Mengen Wasser speichern und auf Knopfdruck trinkbar machen.
Die erste Literjon-Baupläne bekommst du bei einem Händler im Außenposten Griffon's Reach, ganz im Süden des Hagga-Beckens. Außerdem findest du im Spielverlauf Trinkstationen (wie futuristische Wasserbrunnen), an denen du deine Flasche wieder auffüllen kannst.
Später bekommst du Baupläne für bessere Geräte wie die Tauernsense oder größere Literjons – etwa die Dekaliterjon mit einem Fassungsvermögen von 10.000 ml. Überschüssiges Wasser kannst du in einer Wasserzisterne lagern, die in verschiedenen Größen erhältlich ist. Die große Zisterne fasst ganze 100.000 ml – ideal, um dich für längere Ausflüge vorzubereiten.
Mitte bis Ende: Todesstiller und Windfallen
In der Endphase willst du Wasser möglichst passiv generieren – und das geht mit Fremen-Todesstillen oder Windfallen.
Die Todesstiller funktionieren ähnlich wie die Blutextraktoren, nur deutlich effizienter. Sie entziehen toten Körpern sämtliche Flüssigkeit. Dafür brauchst du allerdings High-End-Materialien wie Duraluminium, Siliziumblöcke und komplexe Maschinenteile. Die einfache Variante liefert bis zu 25.000 ml, das erweiterte Modell sogar 45.000 ml Wasser pro Leiche. Einziger Haken: Du musst die Körper erst einmal zur Maschine schleppen.
Weniger makaber, aber auch nicht ganz so ergiebig, sind Windfallen. Diese Geräte sammeln passiv Feuchtigkeit aus der Umgebung. Die große Windfalle fasst zwar nur 500 ml, muss dafür aber nicht mit Ressourcen oder Leichen gefüttert werden. Sobald sie einmal aufgebaut sind, laufen sie dauerhaft – perfekt, um die Zisternen in deiner Basis langsam, aber sicher zu füllen.
Wasser ist das Lebenselixier auf Arrakis – und du wirst lernen, jede einzelne Tropfenquelle effizient zu nutzen. Ob du Tau sammelst, Blut aufbereitest, aus deinem Stillsuit schlürfst oder eine ganze Industrie zur Wasserversorgung aufbaust: Wer in Dune: Awakening überleben will, muss kreativ, ausdauernd und immer gut vorbereitet sein.

