pubg-black-budget-pc-steam-cover.jpgMit PUBG: Black Budget wagt sich der Entwickler KRAFTON gemeinsam mit PUBG Studios auf neues Terrain: Statt Battle Royale gibt’s einen taktischen Extraction Shooter — mit Fokus auf Einsätze, Risiko und Belohnung. Im Dezember 2025 startet eine geschlossene Alpha für PC via Steam. In diesem Guide fasse ich alle bisher bekannten Fakten zusammen, ordne sie ein, ergänze Community‑Stimmen und zeige, worauf Fans achten sollten.

Was ist Black Budget?

  • Black Budget ist ein First‑Person‑Extraction‑Shooter mit PvPvE‑Elementen: Ihr seid „Contractor“, ein Veteran auf einer geheimnisvollen Insel namens „Coli“ — gefangen in einer Zeitschleife und Umgebung einer übernatürlichen Anomalie („Anomaly“), die für Chaos sorgt. Ziel: geheime Technologie bergen, die Wahrheit über die Black‑Budget‑Initiative „SAPIENS“ aufdecken und mit Loot wieder entkommen. 

  • Anders als der klassische Battle‑Royale‑Ansatz von PUBG: Battlegrounds – hier geht es nicht ums letzte Überleben in einer immer kleiner werdenden Zone, sondern um gezielte Einsätze, taktisches Vorgehen, Loot und Extraktion. 

  • Laut Angaben sind Umgebungen vielfältig: tropischer Dschungel, unterirdische Anlagen, verlassene Forschungseinrichtungen — auf der Steam‑Seite gibt es bereits einige Screenshots und Hinweise. 

Alpha‑Test: Wann & wie könnt ihr mitspielen

Datum

Zeitraum (jeweils PST)

Hinweise

1. Testwoche

12. Dezember 2025, 01:00 – 14. Dezember 2025, 23:59

Anmeldung über Steam; Test ist „closed alpha“ 

2. Testwoche

19. Dezember 2025, 01:00 – 21. Dezember 2025, 23:59

Alternative Zugangsmöglichkeit via Twitch-/Chzzk‑Drops 

  • Teilnahme nur über PC via Steam – Konsolen sind aktuell laut Ankündigung nicht unterstützt. 

  • Der Test läuft ohne NDA: Wer teilnimmt, darf streamen, Videos & Screenshots frei teilen und diskutieren.

  • Fokus der Alpha: Grundlegende Spielsysteme, Kampf‑Tempo (Combat Pacing), Balance beim Extrahieren (Extraction Balance), Spieler‑Progression. Kein vollständiges Spiel — Bugs, technische Fehler und Unfertigkeiten sind ausdrücklich möglich. 

Was bisher bekannt ist – Gameplay & Setting

  • Der Modus bleibt FPP (First Person) – laut Steam‑Listing ist Black Budget als „FPP-first experience“ geplant. 

  • PvPvE: Ihr konkurriert mit anderen Spielern (PvP) und kämpft gleichzeitig gegen Umgebungsgefahren und KI‑Gegner (PvE), z. B. durch die übernatürliche „Anomaly“. 

  • Sessions sollen laut Community und Leaks nicht unendlich lang sein — laut einem Reddit‑User:

„Extraction shooter where you play as a Contractor … manage your personal base, craft gear … and aim to extract valuable loot to keep for future missions, losing anything you brought in if you die during a session.“ 

Das betont Risiko vs. Belohnung: Stirbt ihr, verliert ihr eure Ausrüstung — was typisch für das Extraction‑Genre ist.

  • Laut dem selben Reddit‑Thread wird erwartet, dass es persistenten Loot gibt: Was ihr erfolgreich extrahiert, bleibt euch; was ihr mitbringt — liegt beim Versagen war. 

Technische Voraussetzungen (Alpha)
KRAFTON nennt für den Alpha‑Test folgende Mindestanforderungen:

  • OS: Windows 10 (bzw. 11 empfohlen) 

  • CPU: 6‑Core Prozessor (Intel oder AMD) 

  • RAM: 16 GB GPU: Nvidia RTX 2060 oder vergleichbar (mind. 8 GB VRAM) 

  • DirectX 12 & ca. 30 GB freier Speicherplatz

Das heißt: Die Anforderungen sind relativ moderat — viele aktuelle Gaming‑PCs dürften problemlos mitspielen.

Preise & Monetarisierung – Was wissen wir?

  • Offizielle Preisangaben existieren noch nicht.

  • Betrachtet man aber Konkurrenz im Extraction‑Shooter‑Genre (z. B. Escape from Tarkov, Arc Raiders etc.), sind Preise von ca. 30–45 US-Dollar nicht untypisch — ein ähnlicher Preis für Black Budget wäre denkbar, falls man sich gegen ein Free‑to‑Play‑Modell entscheidet. 

  • Andererseits: Da die Marke PUBG traditionell Free‑to‑Play ist, könnte Black Budget auch in diese Richtung gehen. Aber: Bisher gibt es keine offiziellen Angaben von KRAFTON. 

Was spricht für Black Budget — und was sind mögliche Risiken?

Pro

  • Für Fans des Extraction‑Genres: Das Konzept mit PvPvE, Risiko vs. Belohnung, Loot + Extraktion trifft genau das gewünschte Rezept.

  • Twitch/Drops + kein NDA = große Chance auf viele Inhalte (Streams, Videos, Community‑Feedback) — ideal für lebendige Multiplayer‑Kommunikation und frühe Einschätzungen.

  • Relativ moderate Systemanforderungen — auch Nutzer mit Mittelklasse‑PC könnten problemlos mitmachen.

  • Der Reiz eines neuen PUBG‑Spiels nach Jahren — und das in einem ganz anderen Genre: Für viele könnte das Spannung und Neugier wecken.

Contra / Risiken

  • Noch sehr wenig konkrete Informationen – viele Aspekte basieren auf Ankündigungen oder Spekulationen (z. B. Preis, Umfang, Endgame).

  • Wenn der Loot‑/Persistenz‑Mechanismus zu hart ist (z. B. Verlust von Ausrüstung bei Tod), könnten viele Casual‑Spieler abgeschreckt werden. Einige Reddit‑User äußern Skepsis:

„Extraction shooter mit dem massiven Cheaten von PUBG. That has to be fun.“ 

  • Der Erfolg hängt stark davon ab, wie gut KRAFTON Community‑Feedback aus der Alpha verarbeitet — „nur“ ein Alpha‑Test bedeutet nicht automatisch ein fertiges, rundes Spiel.

Community‑Stimmen & Erwartungen
Aus Diskussionen auf Reddit und Foren lassen sich einige Trends ableiten:

  • Viele Spieler hoffen auf ein „echtes“ Extraction‑Erlebnis, mit fairer Balance und ernsthafter Gefahr, nicht nur auf einen weiteren BR‑Klon.

  • Einige äußern Bedenken über Balancing, Cheating und wie hart „Permadeath“ gehandhabt wird – das könnte Streamer anziehen, aber Casual‑Spieler abschrecken.

  • Andere wiederum sehen Potenzial, gerade weil Black Budget keine Battle‑Royale‑Mechanik fährt, sondern taktisches Vorgehen, Loot und Extraktion belohnt. Viele freuen sich auf neue taktische Herausforderungen statt Circle‑Rush.


PUBG: Black Budget könnte genau der frische Wind sein, den Fans von taktischen Shootern und Loot‑basierten Extraction‑Games gesucht haben. Der Ansatz — PvPvE, riskantes Looten, Extraktion statt Battle Royal — wirkt vielversprechend und unterscheidet Black Budget klar vom bisherigen PUBG‑Mainstream. Der anstehende Closed Alpha Test im Dezember 2025 ist womöglich der beste Zeitpunkt, um sich einen ersten Eindruck zu verschaffen und mitzugestalten. Ob das Spiel am Ende hält, was es verspricht, hängt stark davon ab, wie ausgewogen Loot‑ und Risiko‑Systeme sind und wie gut KRAFTON Feedback aufnimmt. Für Leute, die Spaß an riskantem Loot, taktischer Tiefe und PvPvE haben, lohnt es sich, ein Auge auf Black Budget zu werfen und ggf. einen Alpha‑Slot zu sichern.