Hotta Studio hat am 7. Mai 2026 eingeräumt, dass in Neverness to Everness vereinzelt „AI‑assisted tools“ für Hintergrund‑ und Umgebungsassets genutzt wurden. Das Studio schrieb, die Hauptarbeit an Charakteren, Story und Hauptinhalten bleibe menschlicher Arbeit vorbehalten, nennt aber explizit eine kleine Anzahl betroffener Poster und Umgebungsstücke, die überprüft oder entfernt worden seien.

Hotta Studio‑Statement (7. Mai 2026)

In der Mitteilung betont Hotta Studio, dass die Welt, Charaktere und Geschichten von Menschen geschaffen wurden, nennt aber zugleich die Nutzung KI‑gestützter Werkzeuge für „einige Hintergrund‑ und Umweltassets“. Das Studio sagt, man habe bereits reagiert: fragliche Assets würden geprüft und überarbeitet. Der Ton der Erklärung versucht, zwischen Schadensbegrenzung und der Zusicherung künstlerischer Kontrolle zu balancieren, wirkt aber deutlich als Reaktion auf die letzte Social‑Media‑Welle.

Entfernte Cutscene und überarbeitete Umgebungs‑Assets

Konkret wurde eine kurze in‑game Cutscene beziehungsweise Kinosequenz entfernt, die von Spielerinnen und Spielern als problematisch markiert wurde. Neben einzelnen Plakatmotiven läuft aktuell ein Austauschprozess: betroffene Poster und andere Hintergrundelemente werden gelöscht oder neu erstellt, bis eine überarbeitete Version bereitsteht. Hotta spricht von einer „Review‑ und Rework‑Phase“, ohne genaue Deadlines für das Rollout der Änderungen zu nennen.

Die unmittelbare Bedeutung ist praktisch: Spieler stoßen derzeit in bestimmten Stadtbereichen auf fehlende Assets oder Platzhalter, während Hotta die Korrekturen einspielt. Für Sammler, Streamer und Partner bleibt das Thema relevant, weil es das Gespräch über Transparenz in Entwicklungspipelines wieder anheizt und die Community‑Stimmung kurzzeitig prägt.