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Valve hat bestätigt, dass physische Steam‑Guthabenkarten in Zukunft nicht mehr nachgeliefert werden, weil sie weltweit wiederholt bei Betrugsfällen missbraucht werden. Bereits vorhandene Karten bleiben einlösbar, neue Bestände sollen aber nach und nach ausverkauft und nicht ersetzt werden.

Valve‑Statement zur Abschaltung der physischen Karten, veröffentlicht 10. Juni 2026

Valve nennt als Grund, dass Betrüger sich an frühere Schutzmaßnahmen angepasst haben und physische Codes weiterhin für verschiedenste Scams genutzt werden. In der offiziellen Mitteilung heißt es, man habe zwar Maßnahmen mit Händlern und Strafverfolgung ergriffen, doch das Problem bestehe fort. Valve will das Programm im Handel auslaufen lassen.

Bestandsschätzung: Händlerbestände voraussichtlich bis Ende 2026

Valve schätzt, dass die vorhandenen Lagerbestände in den Läden voraussichtlich bis Ende 2026 reichen, danach werden keine physischen Karten mehr nachgeliefert. Wer also noch physische Karten als Geschenk bevorzugt, sollte dies beim lokalen Händler prüfen, solange Vorrat reicht.

Digitale Steam‑Geschenkkarten bleiben verfügbar und Alternativen wie Paysafecard

Die digitalen Steam‑Geschenkkarten, die direkt über Steam verschickt werden, bleiben weiter bestehen und sind weniger anfällig für den hier beschriebenen Missbrauch. Für Nutzer ohne Kreditkarte oder mit regionalen Einschränkungen bleiben Prepaid‑Optionen wie Paysafecard oder Händler‑Services die praktischsten Alternativen. Prüft vor dem Kauf die Einlösebedingungen, die Währungsbindung und ob euer Empfänger Steam‑Accounts in der Zielregion nutzen kann.