
Spieler aus Europa haben in der geschlossenen Testphase von World of Warcraft: Forever stark unter Verzögerungen gelitten. Nun hat Blizzard reagiert und Server-Optimierungen aufgespielt.
Bessere Verbindung nach Server-Optimierungen für Europa
In den ersten Tagen nach dem Start der Beta von WoW: Forever klagten zahlreiche Tester in Europa über massive Verbindungsschwierigkeiten, extreme Latenzwerte und unspielbare Reaktionszeiten. Da die Testserver primär angebunden sind, führte das fehlerhafte Routing zu massiven Einbrüchen in der Welt-Latenz.
Blizzard hat daraufhin die Infrastruktur analysiert und laut offiziellen Angaben der Entwickler in den letzten 24 Stunden gezielte Anpassungen vorgenommen, um das Routing für die europäische Region zu optimieren. Erste Rückmeldungen aus der Community bestätigen, dass sich die Latenzwerte bei vielen Spielern deutlich auf einen stabilen Bereich eingependelt haben.
Verbleibende Probleme bei der Netzwerkverbindung
Trotz der behobenen Probleme auf Seiten von Blizzard können anderen Faktoren weiterhin für Störungen sorgen. Dazu gehören:
Lokale Internetprovider (ISP), deren automatisches Routing zeitweise suboptimale Wege wählt.
Im Hintergrund laufende Firewall-Software, die den Datenstrom zum Spiel drosselt oder im schlimmsten Fall blockiert.
Überlastungen an Knotenpunkten, die außerhalb des direkten Einflussbereichs des Entwicklers liegen.
Wie hoch sollte der Ping nach den Anpassungen idealerweise sein?
Durch das verbesserte Routing pendelt sich die Latenz für die Verbindung aus Zentraleuropa in der Regel auf spielbare Werte um 110 bis 120 ms ein, was für eine Testphase mit US-Serveranbindung einen normalen Wert darstellt.
Was kann man tun, wenn das Spiel trotz des Patches weiterhin ruckelt?
Sollten trotz der Optimierungen noch Verbindungsabbrüche auftreten, empfiehlt sich ein Test der Netzwerkeinstellungen. Gelegentlich hilft es, netzwerkinvasive Zusatzsoftware zu deaktivieren oder die im Spiel integrierte Option zum Optimieren der Netzwerkgeschwindigkeit zu prüfen.
Wer sich bisher wegen der katastrophalen Latenzen und Verbindungsabbrüche ärgerte, kann der Beta nun eine neue Chance geben. Die Entwickler haben die gröbsten technischen Hürden für den europäischen Raum erfolgreich umschifft. Für alle, die die kommende Classic-Erweiterung auf Herz und Nieren testen wollen, läuft der Stresstest damit deutlich runder.

