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Die Nebenquest „Gestört“ (Disturbed) in The Blood of Dawnwalker wartet direkt zu Beginn des Prologs auf Spieler, die nach dem Verlassen von Coens Haus die Augen offen halten. An der Kirche bittet Crina um Hilfe, weil das Grab ihres Enkels Kvet geschändet wurde.

Wie verläuft die Spurensuche nach dem Grabschänder?

Der Startschuss fällt am Friedhof direkt vor den Kirchenmauern. Mit dem Fokus-Modus von Coen lassen sich die Fußspuren des Täters aufnehmen und ins Dorf verfolgen. Die Fährte verliert sich an einer engen Häuserlücke, weshalb die Suche fortgesetzt werden muss.

  • Auf der anderen Seite der Felder liegt eine frisch benutzte Schaufel am Boden.

  • Direkt daneben befindet sich Kostels Schuppen. Ein Klick auf den Hinweis im linken Eingangsbereich triggert eine Cutscene und lässt die Zeit um ein Segment voranschreiten.

Welche Konsequenzen haben die Dialoge und Prügeleien im Schuppen?

Kostel erwischt Coen beim Durchsuchen des Schuppens, womit die erste Entscheidung ansteht. Unabhängig von der gewählten Antwort kommt es stets zu einer handfesten Keilerei.

  • Gesprächsoptionen beim Erwischen: Entweder „Nach Grabschänder suchen“ oder „Verirrt“ angeben – das Resultat bleibt ein Faustkampf.

  • Das Angebot zu trinken: Nach dem Kampf bietet Vladimir einen Umtrunk an („Auf Kvet“ trinken oder ablehnen). Wer ablehnt, hört sich den Spruch an, dass Coen ganz wie sein Alter Herr sei. Wer trinkt, aber die Hauptquest „Schwindsucht“ noch nicht beendet hat, kassiert von Pieter Mecker wegen Alkoholfahnes. Langfristige Nachteile gibt es jedoch nicht.

Wie verhält man sich bezüglich Kvets Kreuz?

Vladimir stellt sich als der Schuldige heraus. An dieser Stelle greift eine wichtige Weichenstellung für den weiteren Quest-Verlauf.

Entscheidung mit Vladimir

Konsequenz

Geheimnis bewahren

Das Kreuz bleibt bei Vladimir. Es kann nicht an Crina zurückgegeben werden.

Kreuz zurückfordern

Vladimir gibt das Silberkreuz kampflos heraus. Die Option, sein Geheimnis vor Crina trotzdem zu schützen, bleibt erhalten.

Welche Auswirkungen hat das Gespräch mit Crina?

Nach der Rückkehr zu Crina lässt sich der Täter entweder komplett decken oder ans Messer liefern. Auch das anschließende Begräbnis steht zur Debatte.

  • Die Wahrheit sagen: Wer behauptet, es war Vladimir, erntet Verblüffung über den vermeintlich netten Jungen. Crina kündigt an, ihm die Meinung zu sagen, was spielerisch keine negativen Konsequenzen hat.

  • Lügen: Wer sagt, das Kreuz in den Büschen gefunden zu haben, erntet zwar Skepsis, wird aber ebenfalls akzeptiert.

  • Bestattung: Egal wie die Schuldfrage gelöst wurde, am Ende fragt Crina nach Hilfe beim erneuten Begraben von Kvet. Wer ablehnt (kostet keine Zeit, aber Kvet bleibt unbestattet), verpasst eine nette Gade. Wer zustimmt (kostet 1 Stunde Spielzeit), hilft beim Begräbnis.

Wer das Maximum herausholt, konfrontiert Vladimir, fordert das Kreuz zurück, hilft Crina beim Begräbnis und kassiert in beiden Fällen den identischen Lohn von 250 Erfahrungspunkten sowie 25 Denaren. Die Quest ist ein schneller, lohnenswerter Einstieg für Spieler, die im Prolog keine Erfahrungspunkte auf der Strecke lassen wollen.

Typische Stolpersteine bei der Grabsuche

Was passiert, wenn man Crina beim Begräbnis seine Hilfe verweigert?

Crina sucht sich zwar jemand anderen, aber das Grab von Kvet bleibt für den Rest des Spiels in einem geschändeten Zustand zurück.

Erleidet Vladimir echte Nachteile, wenn man ihn bei Crina verpetzt?

Nein. Die Denunziation führt lediglich zu einem harten Dialogkommentar von Crina, hat aber keine negativen Auswirkungen auf späteren Content oder Quests mit Vladimir.