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Die Nebenquest „Der Brandstifter“ (The Firebrand) im Prolog von The Blood of Dawnwalker lässt sich auf über ein Dutzend verschiedene Weisen lösen. Wer hier unüberlegt handelt, riskiert das Leben von NPCs und versperrt sich den optimalen Weg in der anschließenden Folgequest „Unter wachsamen Augen“ (Under Watchful Eyes).

Wie schaltet man die Quest frei und findet das Mühlenversteck?

Der Einstieg erfolgt während der Quest „Rauch und Asche“ gegen Ende des Prologs an Vlads Hütte im Dorfzentrum. Ein kleiner Sack Mehl in der Ecke liefert den entscheidenden Hinweis und markiert die Mühle von Müller Mert südlich von Laslea Glen auf der Karte.

Welche Konsequenzen hat der Kampf gegen die Soldaten an der Mühle?

Vor Ort wartet Müllers Frau Renna mit einer dringenden Bitte: Die Soldaten in ihrem Schuppen sollen am Leben gelassen werden. Doch das birgt einen perfiden Haken:

  • Soldaten verschonen: Wer Renna gehorcht und die Männer am Leben lässt, findet die Mühle bei der Rückkehr als blutiges Tatmotiv vor – Renna wird von den Soldaten ermordet.

  • Soldaten töten: Wer Rennas Wunsch ignoriert und die Besatzer im Schuppen niedermacht, rettet ihr das Leben. Bei der späteren Rückkehr ist die Mühle sicher verlassen.

Wie gelingt die Infiltration des Lagers Stoneward Post?

Nach dem Vorfall an der Mühle führt der Weg direkt zum Stützpunkt Stoneward Post, um Müller Mert aus dem Kerker zu befreien. Für den Einbruch stehen drei grundlegende Wege zur Verfügung:

Inquisitions-Weg

Vorgehensweise

Besonderheit

Offener Kampf

Frontalangriff durch das Hauttor bei Tag oder Nacht.

Extrem zäher Kampf gegen das gesamte Lager; nachts dank Vampirkraft deutlich leichter.

Schleichen

Nachts über den beschädigten Südwest-Turm per Schattenschritt (Shadowstep) einsteigen.

Schlüssel bei Aufseher Friedo sichern und unbemerkt in den Kerker abtauchen. Vor Morgengrauen fliehen!

Diplomatie

Tagsüber als Rekrut einschleusen („Ich möchte mich melden“ / „Waffenlos?“).

Verlangt Bestechung (300 Münzen), eine handfeste Prügelei mit Cerbus oder die Erpressung des Händlers über Friedos illegale Machenschaften.

Wie schließt man die Rettung in „Unter wachsamen Augen“ ab?

Das reine Sprechen mit Mert beendet zwar „Der Brandstifter“, schaltet aber direkt die Folgequest „Unter wachsamen Augen“ frei, bei der die eigentliche Flucht aus dem Lager ansteht.

  • Nach einem Massaker: Einfach durch das Haupttor spazieren.

  • Nach dem Schleichangriff: Den Kerker verlassen, eine Handvoll Soldaten ausschalten und mit dem Rücken zum Kerker links durch die Tür beim Kohlenbecken entkommen.

  • Nach dem diplomatischen Weg: Entweder das Lager nachträglich im Schutz der Dunkelheit über den Schattenschritt räumen oder Friedo tagsüber den Lagerschlüssel vom Tisch klauen, während er nach dem Gespräch mit Mert wegschaut.

Wer das Maximum herausholen will, ignoriert Rennas gut gemeinte Bitten, schlachtet die Besatzer an der Mühle ab, um ihr Leben zu retten, und schleicht sich nachts über den Turm in Stoneward Post ein. Das spart teure Bestechungsgelder von 300 Münzen und verhindert unnötige Eskalationen im Lager. Für Spieler, die maximale Immersion und das Überleben aller unschuldigen Dorfbewohner suchen, ist dieser kompromisslose Pfad der einzig sinnvolle Weg.

Typische Stolpersteine bei der Rettungsaktion

Was passiert, wenn die Infiltration im Kerker bis zum Morgengrauen dauert?

Das Spiel wechselt automatisch von Nacht auf Tag. Da Coen seine Vampirkräfte in menschlicher Form verliert, steckt man plötzlich fest und muss sich gegen eine massive Übermacht an schwer gepanzerten Soldaten durchkämpfen.

Muss man Cerbus im Faustkampf besiegen, um an den Schlüssel zu kommen?

Nein. Der Faustkampf ist nur eine von mehreren Optionen auf dem diplomatischen Pfad. Alternativ lässt sich Aufseher Friedo mit 300 Münzen bestechen oder über die schmutzigen Geschäfte des Lagerhändlers erpressen.